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	<title>, Autor bei Verein für elterliche Verantwortung</title>
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	<description>Kinder brauchen beide Eltern</description>
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	<title>, Autor bei Verein für elterliche Verantwortung</title>
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		<title>Der Version der Frau wird mehr Glauben geschenkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 21:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(c) 2010 Tagesanzeiger. Interview: Tina Fassbind Ein Jahr nach der Er&#246;ffnung des ersten V&#228;terhauses der Schweiz ist schon eine Expansion geplant. Leiter Oliver Hunziker sagt, weshalb M&#228;nner Unterschlupf suchen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>(c) 2010 Tagesanzeiger. Interview: </strong><a href="stichwort/autor/tina-fassbind/s.html"><strong>Tina Fassbind</strong></a>  </p>
<form jquery1289913032094="5" action="/notemail.html" method="post" id="articleMailForm" style="display: none"> </form>
<p> Ein Jahr nach der Er&ouml;ffnung des ersten V&auml;terhauses der Schweiz ist schon eine Expansion geplant. Leiter Oliver Hunziker sagt, weshalb M&auml;nner Unterschlupf suchen und mit welch krassen F&auml;llen er zu tun hat. </p>
<p>  <span id="more-747"></span> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td vAlign="top" style="width: 260px">
<p> 			<img decoding="async" src="http://files.newsnetz.ch/story/3/0/2/30250438/43/807195.jpg?time=1289906240" /> 			</p>
<p class="caption"> 			&laquo;Die strukturelle Gewalt des Staates ist manchmal noch schlimmer als die h&auml;usliche Gewalt&raquo;: Oliver Hunziker, Leiter V&auml;terhaus. (Bild: PD) 			</p>
<p class="caption"> 			&nbsp; 			</p>
<h4>Das V&auml;terhaus Zw&uuml;scheHalt</h4>
<p> 			Unter dem Namen &laquo;Zw&uuml;scheHalt&raquo; betreibt der Verein Verantwortungsvoll erziehende V&auml;ter und M&uuml;tter VeV ein privat gef&uuml;hrtes Haus f&uuml;r V&auml;ter und ihre Kinder. Diese finden dort Hilfe und Unterst&uuml;tzung in schwierigen Situationen von Trennung und Scheidung. Das erste V&auml;terhaus der Schweiz wurde am 10. Dezember 2009, dem internationalen Tag der Menschenrechte, er&ouml;ffnet. Es befindet sich in der N&auml;he von Aarau. 			</p>
<h4>Links</h4>
<ul>
<li class="iconLink"><a target="_blank" href="http://www.zw&uuml;schehalt.ch/" rel="noopener"><strong><span style="color: #f27300">Das V&auml;terhaus</span></strong></a></li>
</ul>
<h4>Artikel zum Thema</h4>
<ul>
<li><a href="zuerich/region/Es-nuetzt-nichts-wenn-der-Mann-die-Frau-besiegen-koennte/story/10986350"><strong><span style="color: #f27300">&laquo;Es n&uuml;tzt nichts, wenn der Mann die Frau besiegen k&ouml;nnte&raquo;</span></strong></a></li>
<li><a href="schweiz/standard/Wo-sich-Vaeter-in-Sicherheit-bringen-koennen/story/22957712"><strong><span style="color: #f27300">Wo sich V&auml;ter in Sicherheit bringen k&ouml;nnen</span></strong></a></li>
</ul>
</td>
<td vAlign="top">
<div class="leserRep"> 			<strong>Herr Hunziker, wie viele M&auml;nner haben im vergangenen Jahr bei Ihnen Zuflucht gefunden?</strong><br /> 			Wir haben 21 M&auml;nner, 9 Buben und 2 M&auml;dchen bei uns aufgenommen. Sie haben insgesamt 387 N&auml;chte bei uns verbracht. Vor allem Beratungen sind sehr gefragt. Wir haben &uuml;ber 600 Beratungsgespr&auml;che durchgef&uuml;hrt. Es l&auml;uft also sehr gut &ndash; auch wenn man in unserem Fall nicht wirklich froh sein kann, wenn das Haus voll belegt ist. Schliesslich steht hinter jedem Besucher ein tragisches Schicksal. 			</div>
<p> 			<strong>Mit welchen F&auml;llen wurden Sie konfrontiert?</strong><br /> 			Wir hatten F&auml;lle von physischen &Uuml;bergriffen, vor allem aber ging es um psychische Gewalt. Auch das kann zu unertr&auml;glichen Situationen f&uuml;r M&auml;nner und Kinder f&uuml;hren. Wir gehen nicht davon aus, dass die T&auml;terinnen grunds&auml;tzlich b&ouml;se sind. Oft k&ouml;nnen private Umst&auml;nde wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit dazu f&uuml;hren, dass Gewalt angewendet wird. 			</p>
<p> 			<strong>Gab es besonders harte F&auml;lle?</strong><br /> 			Alle F&auml;lle sind krass &ndash; insbesondere wenn ich sehe, wie die Kinder unter der Situation leiden. Auff&auml;llig war die Geschichte eines Mannes, der sowohl psychische als auch physische Gewalt durch seine Frau erlitten hat. Er kam zu uns ins V&auml;terhaus und nach zehn Tagen musste er einen Termin f&uuml;r ein Eheschutzverfahren &ndash; also eine gerichtliche Trennung &ndash; wahrnehmen. Dort wurde ihm in einem Kurzverfahren innerhalb von einer halben Stunde sowohl die Wohnung als auch das Kind weggenommen. 			</p>
<p> 			<strong>Das Gericht glaubte der Frau mehr als dem Mann?</strong><br /> 			Ja. Sie bekam den Sohn zugesprochen, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt in einer psychiatrischen Klinik war. Es passiert leider immer wieder, dass der Version der Frau mehr Glauben geschenkt wird als der des Mannes. Die strukturelle Gewalt des Staates ist da manchmal noch schlimmer als die h&auml;usliche Gewalt. 			</p>
<p> 			<strong>Sie haben die Situation der Kinder angesprochen. Bringen viele V&auml;ter ihre Kinder mit?</strong><br /> 			M&auml;nner nehmen ihre Kinder nicht so schnell mit wie Frauen &ndash; selbst wenn sie das Sorgerecht haben. Bis ein Mann den Schritt in unsere Einrichtung wagt, braucht es enorm viel. Die Situation ist dann bereits so verfahren, dass auch die Kinder weg wollen. Man sieht es den Kindern auch an, dass sie leiden. Sie sind verwirrt und von den Umst&auml;nden traumatisiert. 			</p>
<p> 			<strong>Werden Kinder speziell betreut?</strong><br /> 			Nein. Wir geben ihnen einen Unterschlupf. Die V&auml;ter m&uuml;ssen aber selbst auf die Kinder achten. Das ist unerl&auml;sslich. Sie sollen die Kinder nicht abgeben. Wir begleiten beide und unterst&uuml;tzen sie darin, nach L&ouml;sungen f&uuml;r ihre Situation zu suchen. 			</p>
<p> 			<strong>Und war Ihre Unterst&uuml;tzung oft von Erfolg gekr&ouml;nt?</strong><br /> 			Das l&auml;sst sich nicht leicht sagen. Viele der M&auml;nner gehen zur&uuml;ck zu ihren Frauen, einige davon stehen dann nach ein paar Wochen wieder da, weil die Situation zu Hause zu verfahren ist. Erfolgreich sind wir darin, die M&auml;nner zu motivieren, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. 			</p>
<p> 			<strong>Gibt es bereits Expansionspl&auml;ne f&uuml;r das V&auml;terhaus?</strong><br /> 			Ja, wir wollen so schnell wie m&ouml;glich expandieren. Wir m&uuml;ssen aber die finanziellen Mittel finden. Derzeit sind wir zu 100 Prozent privat finanziert. 			</p>
<p> 			<strong>Wollen die Kantone Geld investieren?</strong><br /> 			Bis jetzt gibt es keine Anzeichen, dass die Kantone sich beteiligen werden. Wir bem&uuml;hen uns derzeit um Leistungsauftr&auml;ge. Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den sozialen Institutionen in den Kantonen Aargau, Z&uuml;rich und Bern ist bereits jetzt sehr eng. Und wir sind &uuml;berzeugt, dass das Bed&uuml;rfnis f&uuml;r unser Angebot gross ist. Zumal die neusten Zahlen des Bundesamts f&uuml;r Statistik belegen, dass der Anteil der h&auml;uslichen Gewalt an M&auml;nnern bei 25 Prozent liegt. Das gibt ein anderes Bild der Situation und nun wagen M&auml;nner eher, sich bei uns zu melden. 			</p>
<p> 			&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>Häusliche Gewalt: Jedes fünfte Opfer ist ein Mann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 22:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(c) 2010 Der Sonntag. Von Claudia Marinka Erstmals hat das Bundesamt f&#252;r Statistik Zahlen der Polizei ausgewertet. &#160; Links zu den&#160;Originalartikeln:&#160;&#160;Teil1&#160;&#160; Teil2 &#160; Gewalt von Frauen gegen M&#228;nner kommt in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(c) 2010 Der Sonntag. Von Claudia Marinka<br /> <strong>Erstmals hat das Bundesamt f&uuml;r Statistik Zahlen der Polizei ausgewertet. <br /> </strong>  <span id="more-5683"></span> </p>
<table cellPadding="0" cellSpacing="0" border="0">
<tbody>
<tr>
<td height="15"></td>
</tr>
<tr>
<td>
<p align="justify"> 			<a href="index.php?g=1&amp;show=news&amp;type=aktuell&amp;id=1302#gallery"><img decoding="async" src="http://www.sonntagonline.com/content/1288464735.jpg" border="0" style="float: left; border: #000000 0px solid" /></a>&nbsp; <br /> 			<strong>Links zu den&nbsp;Originalartikeln:&nbsp;&nbsp;</strong><a target="_blank" href="http://test.vev.ch/wp-content/uploads/2010/10/Sonntag_31102010_Seite1.pdf" rel="noopener"><strong>Teil1</strong></a><strong>&nbsp;&nbsp; </strong><a target="_blank" href="http://test.vev.ch/wp-content/uploads/2010/10/Sonntag_31102010_Seite7.pdf" rel="noopener"><strong>Teil2</strong></a><strong> </strong> 			</p>
<p align="justify"> 			&nbsp; 			</p>
<p align="justify"> 			Gewalt von Frauen gegen M&auml;nner kommt in der Schweiz viel h&auml;ufiger vor als bisher angenommen. In der Ehe und in Partnerschaften sind 20 Prozent der Gewaltopfer M&auml;nner. Grafik: az  			</p>
<p align="justify"> 			Die Zahlen, die das Bundesamt f&uuml;r Statistik f&uuml;r das Jahr 2009 vorlegt, sind schockierend. Erstmals hat das Amt aufgrund von Polizeidaten ausgewertet, zu wie vielen m&auml;nnlichen und weiblichen Opfern h&auml;usliche Gewalt f&uuml;hrt. Dem &laquo;Sonntag&raquo; liegt die Auswertung vor. Demnach ist bei T&ouml;tung oder versuchter T&ouml;tung in 31 Prozent der F&auml;lle das Opfer ein Mann und die T&auml;terin eine Frau. Bei schwerer K&ouml;rperverletzung sind es 21 Prozent, bei einfacher K&ouml;rperverletzung 17 Prozent. Insgesamt betr&auml;gt der Frauenanteil bei den Gewaltdelikten in Beziehungen 20 Prozent. </p>
<p> 			Tats&auml;chlich liegt der Wert noch h&ouml;her. &laquo;Die Polizeistatistik erfasst nur die offiziellen F&auml;lle. Der effektive Anteil, unter Ber&uuml;cksichtigung der Dunkelziffer, liegt weitaus h&ouml;her&raquo;, sagt Oliver Hunziker, Pr&auml;sident des Vereins verantwortungsvoll erziehender V&auml;ter und M&uuml;tter (VeV). &laquo;Die Dunkelziffer ist gross, viele M&auml;nner sch&auml;men sich&raquo;, best&auml;tigt Dori Schaer-Born, Pr&auml;sidentin der Berner Fachkommission f&uuml;r Gleichstellungsfragen. Eine Gewalttat stehe &laquo;im Widerspruch zum m&auml;nnlichen Rollenbild&raquo;. Zudem w&uuml;rden viele M&auml;nner &laquo;nicht Ernst genommen, wenn sie sich bei der Polizei melden&raquo;. </p>
<p> 			Seit einem Jahr gibt es zwei Anlaufstellen: in Erlenbach ZH das von einem Pfarrer initiierte M&auml;nnerhaus und im Aargau das V&auml;terhaus des VeV. Die Nachfrage ist gross: Beide H&auml;user sind gut ausgelastet. </p>
<p> 			Gem&auml;ss der Z&uuml;rcher Kantonspolizei hat die Gewaltbereitschaft der Frauen in den letzten Jahren zugenommen. &laquo;Frauen sind eher bereit, t&auml;tlich zu werden&raquo;, sagt Pressechef Mario Cortesi. </p>
<p> 			Die Gr&uuml;ndeder weiblichen Aggressivit&auml;t sind noch wenig erforscht. &laquo;Die h&auml;uslichen Machtverh&auml;ltnisse haben sich verschoben: Mann und Frau n&auml;hern sich einer Machtsymmetrie. Das macht Konflikte zunehmend prek&auml;r und schliesslich ausweglos, weil niemand sich verstanden f&uuml;hlt&raquo;, sagt Paartherapeut Klaus Heer. Der Mann komme sich heute im Beziehungsalltag oft mindestens so schwach vor wie seine Partnerin: &laquo;Frauen reagieren mehr und mehr gleich wie M&auml;nner: Je hilfloser sie im Konfliktfall sind, umso eher neigen sie zu physischer Gewalt.&raquo; </p>
<p> 			Laut ausl&auml;ndischen Studien sind die h&auml;ufigsten Motive f&uuml;r Gewalthandlungen durch Frauen Zwang, &Auml;rger und der Wunsch, den Partner f&uuml;r schlechtes Benehmen, besonders f&uuml;r Untreue, zu bestrafen. Trennung und Scheidung gelten als besonders hohe Risikofaktoren f&uuml;r partnerschaftliche Aggressionen. Oft spielten Eifersucht, das Bed&uuml;rfnis nach Macht und Kontrolle, aber auch allgemeine Frustration und Stress eine Rolle.  			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>Gewaltopfer Mann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 22:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(c) 2010 Tagesanzeiger Aktuelle Zahlen belegen: Jedes f&#252;nfte Opfer von h&#228;uslicher Gewalt ist ein Mann. Die Delikte reichen von einfacher K&#246;rperverletzung bis hin zu T&#246;tungsversuchen M&#228;nner sind in Ehen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/gewaltopfer-mann/">Gewaltopfer Mann</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>(c) 2010 Tagesanzeiger<br /> </strong>Aktuelle Zahlen belegen: Jedes f&uuml;nfte Opfer von h&auml;uslicher Gewalt ist ein Mann. Die Delikte reichen von einfacher K&ouml;rperverletzung bis hin zu T&ouml;tungsversuchen  </p>
<p>  <span id="more-5682"></span> </p>
<p> M&auml;nner sind in Ehen und Beziehungen weitaus h&auml;ufiger Opfer von gewaltt&auml;tigen Frauen als bisher angenommen. Das Bundesamt f&uuml;r Statistik hat f&uuml;r das Jahr 2009 erstmals die Zahlen der kantonalen Polizeikorps erhalten und ausgewertet. Der Zeitung &laquo;Der Sonntag&raquo; liegen die Daten vor. Demnach ereigneten sich &laquo;im Rahmen von Beziehungen oder ehemaligen Partnerschaften&raquo; im vergangenen Jahr folgende Straftaten:  </p>
<p> &nbsp; </p>
<ul>
<li><i>Vors&auml;tzliche T&ouml;tung oder T&ouml;tungsversuch</i>: 49 F&auml;lle sind schweizweit registriert. 15 mal war ein Mann das Opfer &ndash; also bei fast jedem dritten Delikt.</li>
<li><i>Schwere K&ouml;rperverletzung</i>: 39 Angriffe sind in der Polizeistatistik erfasst. In 8 F&auml;llen war ein Mann das Opfer. Die M&auml;nner stellen ein F&uuml;nftel der Opfer.</li>
<li><i>Einfache K&ouml;rperverletzung</i>: 1840 mal wurde in einer Beziehung zugeschlagen. 309 mal war ein Mann betroffen. Jedes sechste Opfer ist m&auml;nnlich.</li>
<li><i>T&auml;tlichkeiten</i> (zum Beispiel Ohrfeigen): In Beziehungen ereigneten sich insgesamt 3987 &Uuml;bergriffe. 759 Gesch&auml;digte waren M&auml;nner. Jede f&uuml;nfte T&auml;tlichkeit wurde gegen&uuml;ber einem Mann begangen.</li>
</ul>
<p> Alles in allem belegt die Statistik zu den Beziehungsdelikten: schweizweit sind 20 Prozent der Opfer von Gewalt gegen Leib und Leben M&auml;nner. Und es k&ouml;nnte sogar noch mehr sein. &laquo;Die Polizeistatistik erfasst nur die offiziellen F&auml;lle. Der tats&auml;chliche Anteil, unter Ber&uuml;cksichtigung der Dunkelziffer, liegt weitaus h&ouml;her&raquo;, sagt Oliver Hunziker, Pr&auml;sident des Vereins verantwortungsvoll erziehender V&auml;ter und M&uuml;tter (VeV).  </p>
<p> <b>Cortesi: &laquo;Frauen sind eher bereit t&auml;tlich zu werden&raquo;<br /> </b>Vergleichzahlen zu den Vorjahren gibt es nicht, aber gem&auml;ss &laquo;Sonntag&raquo; sind die Zahlen steigend. Bei der Z&uuml;rcher Kantonspolizei registriert man eine Zunahme: &laquo;Wir stellen fest, dass die Gewaltbereitschaft der Frauen zugenommen hat. Frauen sind eher bereit, t&auml;tlich zu werden&raquo;, sagt Pressechef Mario Cortesi. In ihrem Gewaltbericht kam die Berner Kommission f&uuml;r Gleichstellungsfragen zum Fazit: &laquo;Die gegenw&auml;rtige Situation m&auml;nnlicher Opfer &auml;hnelt der von vergewaltigten und misshandelten Frauen vor dreissig Jahren. Sie mussten damals gegen Verleugnung der Problematik und gegen Ignoranz k&auml;mpfen&raquo;.  </p>
<p> Die Gr&uuml;nde der weiblichen Aggressivit&auml;t sind wenig erforscht. &laquo;Die h&auml;uslichen Machtverh&auml;ltnisse haben sich verschoben: Mann und Frau n&auml;hern sich einer Machtsymmetrie. Das macht Konflikte zunehmend prek&auml;r und schliesslich ausweglos, weil niemand sich verstanden f&uuml;hlt&raquo;, sagt Paartherapeut Klaus Heer. Der Mann komme sich heute im Beziehungsalltag oft mindestens so schwach vor wie seine Partnerin: &laquo;Frauen reagieren mehr und mehr gleich wie M&auml;nner: je hilfloser sie im Konfliktfall sind, umso mehr neigen sie zu physischer Gewalt.&raquo;  </p>
<p> Seit einem Jahr gibt es jetzt zwei Anlaufstellen: in Erlenbach ZH das von einem Pfarrer initiierte M&auml;nnerhaus und im Aargau das V&auml;terhaus vom VeV. Die Nachfrage ist gross: Beide H&auml;user sind gut ausgelastet.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/gewaltopfer-mann/">Gewaltopfer Mann</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Justiz hörte seinen Hilferuf erst, als er zur Waffe griff</title>
		<link>https://vev.ch/die-justiz-hoerte-seinen-hilferuf-erst-als-er-zur-waffe-griff/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 21:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(c) Tagesanzeiger vom 10. Mai 2010. Von Thomas Hasler Ein Mann bat um Schutz vor der Ex-Freundin. Niemand h&#246;rte zu. Als er ausrastete, wurde er verhaftet. Jetzt hat ihn das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/die-justiz-hoerte-seinen-hilferuf-erst-als-er-zur-waffe-griff/">Die Justiz hörte seinen Hilferuf erst, als er zur Waffe griff</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> (c) Tagesanzeiger vom 10. Mai 2010. Von Thomas Hasler  </p>
<p> <strong>Ein Mann bat um Schutz vor der Ex-Freundin. Niemand h&ouml;rte zu. Als er ausrastete, wurde er verhaftet. Jetzt hat ihn das Gericht rehabilitiert.</strong>  </p>
<p>  <span id="more-674"></span> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p> 			Wettswil &#8211; Den Glauben an die Medien d&uuml;rfte er sp&auml;testens verloren haben, als er mit der Schlagzeile &laquo;Der durchgeknallteste Ex der Schweiz&raquo; zum &laquo;wild gewordenen&raquo; Sch&uuml;tzen erkl&auml;rt wurde. Den Glauben an staatliche Einrichtungen hat er schon vorher verloren. Tragisch ist: Das Gef&uuml;hl, vom Staat im Stich gelassen worden zu sein, trifft zu. &laquo;Hier h&auml;tte einiges anders laufen m&uuml;ssen. Das ist kein Ruhmesblatt f&uuml;r die Justiz&raquo;, sagte Reinhold Sch&auml;tzle, Pr&auml;sident der II. Strafkammer des Obergerichts.  			</p>
<p> 			Am 18. September 2008 hatte die 41-j&auml;hrige Ex-Freundin das Grundst&uuml;ck in Wettswil betreten, auf dem sich das Einfamilienhaus des 44-j&auml;hrigen Ingenieurs befand. Um die Frau von seinem Boden zu &laquo;verscheuchen&raquo;, feuerte er aus dem Schlafzimmerfenster im ersten Stock zwei Sch&uuml;sse in den Abendhimmel. &laquo;Angsterf&uuml;llt&raquo;, wie es in der Anklage heisst, fl&uuml;chtete die 41-J&auml;hrige zu Nachbarn und alarmierte die Polizei. Sieben Stunden verhandelten Spezialisten mit dem Mann, der drohte, bei einem polizeilichen Zugriff die Waffe einzusetzen. Dann, morgens um drei Uhr, deponierte er die Pistole auf einem Fenstersims, trat ins Freie und liess sich widerstandslos festnehmen.  			</p>
<p> 			46 Tage sass der Mann in Untersuchungshaft. Dann wurde er wegen N&ouml;tigung angeklagt und vom Einzelrichter des Bezirksgerichts Affoltern zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagess&auml;tzen &agrave; 30 Franken verurteilt. Die Gerichts- und Untersuchungskosten von fast 20 000 Franken wurden ihm auferlegt, vor&uuml;bergehend aber abgeschrieben. Der 44-J&auml;hrige habe zwar das Recht gehabt, sein Hausrecht zu sch&uuml;tzen; doch die beiden Sch&uuml;sse h&auml;tten &laquo;in keinem angemessenen Verh&auml;ltnis zum verfolgten Zweck&raquo; gestanden. Er h&auml;tte, meinte der Einzelrichter, die Frau doch &laquo;von Angesicht zu Angesicht ersuchen k&ouml;nnen, das Grundst&uuml;ck zu verlassen&raquo;.  			</p>
<p> 			Genau dies aber, dieses &laquo;von Angesicht zu Angesicht&raquo;, war schlicht nicht m&ouml;glich. Seit der Trennung im Jahre 2004 war es wiederholt zu schweren Konflikten gekommen. Nach monatelangen Bel&auml;stigungen war die Frau schon fr&uuml;her einmal gewaltsam ins Haus eingedrungen. Anschliessend beschuldigte sie ihn, sie geschlagen, sexuell gen&ouml;tigt und vergewaltigt zu haben.  			</p>
<p> 			Der Ingenieur wurde von den Vorw&uuml;rfen vollumf&auml;nglich freigesprochen. Auf seine Anzeige wegen falscher Anschuldigung gingen die Beh&ouml;rden aber nicht ein. Mehrfach wandte er sich an die Polizei, schrieb Briefe, erteilte der Frau ein Verbot, sein Grundst&uuml;ck zu betreten. Unter allen Umst&auml;nden wollte er vermeiden, mit ihr in direkten Kontakt zu kommen. Zu gross war seine Angst, erneut zu Unrecht irgendeines Delikts beschuldigt zu werden.  			</p>
<p> 			<b>Ihr Besuch l&ouml;ste Panik aus</b>  			</p>
<p> 			Als die Frau vor jenem Septemberabend telefonisch ank&uuml;ndigte, sie wolle &#8211; vier Jahre nach der Trennung &#8211; eine Lesebrille holen, brach beim 44-J&auml;hrigen Panik aus. Er wandte sich ans Obergericht, weil er ein Kontaktverbot wollte. An jenem Abend verdunkelte er die Wohnung, liess an allen Fenstern die Rolll&auml;den herunter. Als die Frau dann tats&auml;chlich auf dem Grundst&uuml;ck auftauchte, alarmierte er die Polizei. Doch die sah keinen Grund auszur&uuml;cken. In der Hoffnung, die Frau vertreiben zu k&ouml;nnen, beschimpfte er sie heftig &#8211; ohne Erfolg. Er versuchte, sie mit einem K&uuml;bel Wasser zu vertreiben &#8211; ohne Erfolg. Als er keine andere M&ouml;glichkeit mehr sah, griff er zur Waffe &#8211; und schoss.  			</p>
<p> 			Das Obergericht, an das der 44-J&auml;hrige seine Verurteilung weiterzog, sprach ihn ohne Einschr&auml;nkung frei. Er d&uuml;rfe sich auf rechtfertigende Notwehr berufen. Nach der Vorgeschichte zwischen der &laquo;ungl&uuml;cklichen Paarung&raquo; habe er allen Grund gehabt, die Frau auf Distanz zu halten. Es sei nicht ersichtlich, welche Massnahme er sonst noch h&auml;tte ergreifen k&ouml;nnen. Er habe die Frau gewarnt. Zudem habe er sie mit den Sch&uuml;ssen nicht direkt bedroht, sondern nur erschreckt. W&auml;ren sich die beiden direkt begegnet, w&auml;re &laquo;die Gefahr sehr gross&raquo; gewesen, dass er wieder falsch angeschuldigt worden w&auml;re.  			</p>
<p> 			Das Gericht bezeichnete es als skandal&ouml;s, dass seine diversen Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, falscher Anschuldigung oder Telefonterrors unbeachtet geblieben seien. &laquo;Ich frage mich bloss, wie die Justiz reagiert h&auml;tte&raquo;, meinte der Gerichtsvorsitzende, &laquo;wenn das Gleiche nicht einem Mann, sondern einer Frau passiert w&auml;re.&raquo;  			</p>
<p> 			&nbsp;</td>
<td vAlign="top">
<h6>Kommentar des VeV</h6>
<p> 			&quot;Das ist kein Ruhemsblatt f&uuml;r die Justiz&quot; sagt der Pr&auml;sident der II. Strafkammer des Obergerichtes.  			</p>
<p> 			Und dann sagt er noch ganz am Schluss &quot;Ich frage mich, wie die Justiz reagiert h&auml;tte, wenn das Gleiche nicht einem Mann, sondern einer Frau passiert w&auml;re&quot;  			</p>
<p> 			Gerichtspr&auml;sident Reinhold Sch&auml;tzle verdient an dieser Stelle ein grosses Lob. Er hat richtig erkannt, dass die Justiz in diesem Fall, wie so h&auml;ufig auf einem Auge blind war. Er hat es erkannt &#8211; und &#8211; er hat es korrigiert. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt ihm Dank und Anerkennung.  			</p>
<p> 			Es w&auml;re zu w&uuml;nschen, dass vermehrt solche Entscheidungen getroffen w&uuml;rden. Dass der unverstellte Blick auf die Fakten die Entscheidungen leitet, statt h&auml;ufig sp&uuml;rbarer Vorurteile und vorgefassten Meinungen.  			</p>
<p> 			&Uuml;berall dort, wo sich die Frage des Richters &quot;Was, wenn das Gleiche einer Frau passiert w&auml;re&quot; stellen l&auml;sst, muss&nbsp;auch diese Haltung eingenommen werden, dann wird unsere Justiz gerechter und unsere Gesellschaft ein wenig gleichberechtigter.  			</p>
<p> 			&nbsp; 			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> &nbsp; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/die-justiz-hoerte-seinen-hilferuf-erst-als-er-zur-waffe-griff/">Die Justiz hörte seinen Hilferuf erst, als er zur Waffe griff</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
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		<title>DRS3 Input: der geschlagene Mann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Radio DRS 3 hat am 7. M&#228;rz 2010 einen Beitrag ausgestrahlt, zum Thema h&#228;usliche Gewalt gegen M&#228;nner. In diesem Beitrag kommen verschiedene Personen zu Wort, welche dieses noch weitgehend unbekannte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> Radio DRS 3 hat am 7. M&auml;rz 2010 einen Beitrag ausgestrahlt, zum Thema h&auml;usliche Gewalt gegen M&auml;nner.<br /> In diesem Beitrag kommen verschiedene Personen zu Wort, welche dieses noch weitgehend unbekannte Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. <a target="_blank" href="http://www.vev.ch/dokumente/hg/DRS3_input_20100307.mp3" rel="noopener">Sendung anh&ouml;ren</a>  </p>
<p>  <span id="more-5681"></span> Caroline Th&uuml;rkauf, die verantwortliche Redaktorin hat auf sehr behutsame Weise Stimmen gesammelt und zusammengestellt und ein Abbild der Realit&auml;t gezeichnet, das auf Schuldzuweisungen verzichtet, den Geschlechterkampf ausblendet und den Blick freigibt, auf die traurige Tatsache, dass Gewalt in vielen Familien an der Tagesordnung ist, und die Gewaltanwendung unter den Geschlechtern verteilt ist.  </p>
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		<title>Studie zu häuslicher Gewalt gegen Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Uni Fribourg erreicht uns eine Anfrage f&#252;r eine Studie &#252;ber h&#228;usliche Gewalt gegen M&#228;nner. Im Vorfeld haben die beiden Studentinnen bereits Kontakt zu verschiedenen V&#228;terorganisationen aufgenommen, unter anderem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p> Von der Uni Fribourg erreicht uns eine Anfrage f&uuml;r eine Studie &uuml;ber h&auml;usliche Gewalt gegen M&auml;nner.  </p>
<p> Im Vorfeld haben die beiden Studentinnen bereits Kontakt zu verschiedenen V&auml;terorganisationen aufgenommen, unter anderem nat&uuml;rlich auch zum VeV. So konnten wir bereits im Vorfeld Einfluss auf die Fragestellungen nehmen und stellenweise korrigierend eingreifen.  </p>
<p>  <span id="more-643"></span> </p>
<p> <a target="_blank" href="http://www.vev.ch/dokumente/hg/Flyer_GewaltgegenM&auml;nner.pdf" rel="noopener">Unter diesem Link</a> findet sich der Flyer zur Studie, mit allen Angaben, wo man sich melden kann, falls man teilnehmen m&ouml;chte.<br /> Die eigentliche Studie findet im Sommer 2010 statt, Interessenten werden zu diesem Zeitpunkt direkt von den Studentinnen kontaktiert.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/studie-zu-haeuslicher-gewalt-gegen-maenner/">Studie zu häuslicher Gewalt gegen Männer</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
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		<title>Schlagen, beissen, boxen, treten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 07:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Weltwoche, 20. Januar 2010. Von Franziska K. M&#252;llerBis zu f&#252;nfzig Prozent aller h&#228;uslichen Attacken gehen auf das Konto der Frauen. Die Zerst&#246;rungswut bleibt ohne Konsequenzen, da die M&#228;nner ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Weltwoche, 20. Januar 2010. Von Franziska K. M&uuml;ller<br /></em></strong>Bis zu f&uuml;nfzig Prozent aller h&auml;uslichen Attacken gehen auf das Konto der Frauen. Die Zerst&ouml;rungswut bleibt ohne Konsequenzen, da die M&auml;nner ihre Opferrolle lieber verheimlichen. Und Feministinnen pflegen das Bild der Frau als selbstlose Heilige, die zu Gewalt nicht f&auml;hig ist. </p>
<p> <span id="more-630"></span> </p>
<p class="longline">Vor einigen Wochen fuhr eine Z&uuml;rcherin den Wagen ihres Liebhabers zu Schrott. Der Klassiker jedes Rosenkrieges forderte nebst Blechschaden auch einen Schwerverletzten, der am Lenkrad der Limousine sass. In Adliswil erw&uuml;rgte eine einbeinige Frau vor zwei Monaten ihren Freund. In Basel t&ouml;tete eine 52-J&auml;hrige ihren Partner mit einem Messerstich ins Bein, und in Bern wurde Edwald C., nachdem eine Kaffeekanne auf seinem Sch&auml;del zertr&uuml;mmert wurde, mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Intensivstation eingeliefert. </p>
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<div id="articletext">
<div class="articletextitem">
<p class="indent">Nur selten endet weibliche Ver&auml;rgerung in Liebesbeziehungen mit Toten, aber die Liste t&auml;tlicher Angriffe, ausgef&uuml;hrt durch Frauenhand, l&auml;sst sich beliebig fortsetzen. Im Kanton St. Gallen gingen 39 Prozent aller polizeilich registrierten &Uuml;bergriffe im Bereich der h&auml;uslichen Gewalt auf das Konto von Frauen (2008), in Z&uuml;rich waren es rund 25 Prozent. Gesamtschweizerisch fehlt es an Zahlen, aber die Dunkelziffer von weiblichen Attacken, die nicht zur Anzeige kommen, wird als sehr hoch eingesch&auml;tzt. Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass in der Schweiz pro Jahr nicht nur Zehntausende von Frauen durch ihren Partner misshandelt werden, sondern &ndash; je nach Quelle ebenso viele M&auml;nner betroffen sind. </p>
<p class="indent">Bisher glaubte man, Frauen w&uuml;rden handgreiflich, um sich gegen pr&uuml;gelnde Ehem&auml;nner und Liebhaber zu verteidigen. &laquo;Das akzeptierte Klischee, dass Frauen immer die Opfer und M&auml;nner immer die T&auml;ter sind, ist falsch&raquo;, sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Bastian Schwithal. Im Rahmen seiner Dissertation (&laquo;Weibliche Gewalt in Partnerschaften&raquo;) analysierte der 33-J&auml;hrige &uuml;ber hundert internationale Untersuchungen und ist zum Schluss gekommen: &laquo;Von Australien &uuml;ber Kanada bis S&uuml;dafrika: Frauen sind in Beziehungen genauso gewaltt&auml;tig wie die M&auml;nner.&raquo; F&uuml;r den deutschsprachigen Raum gilt: Nur bei rund einem Viertel aller &Uuml;bergriffe handeln die Frauen in Notwehr. Bei der H&auml;lfte aller &Uuml;bergriffe &uuml;ben beide Partner Gewalt aus. In 25 Prozent der F&auml;lle agieren nur die Frauen gewaltt&auml;tig, und die Verletzungen sind &ndash; anders als bisher angenommen nicht nur harmlos. </p>
<h3>&laquo;Riesenproblematik&raquo;</h3>
<p class="indent">Bei der Z&uuml;rcher Opferberatungsstelle f&uuml;r gewaltbetroffene Jungen und M&auml;nner beobachtet man seit einigen Jahren einen Anstieg bei den physischen und psychischen &Uuml;bergriffen durch Partnerinnen: Das Spektrum reiche von Schlagen, Beissen, Boxen, Kratzen, An-den-Haaren-Reissen bis zu Einsch&uuml;chterungsversuchen, Morddrohungen, Stalking zu Hause und am Arbeitsplatz sowie Sachbesch&auml;digungen. Als Tatwaffen werden Messer und Haushaltsgegenst&auml;nde genannt. Es gehe nicht darum, die beiden Themen gegeneinander auszuspielen, sagt Bastian Schwithal. Die Existenz weiblicher Gewalt anzuerkennen, heisse keineswegs, die Bedeutung m&auml;nnlicher Gewalt zu verharmlosen. &laquo;Aber nur durch einen ehrlichen Vergleich k&ouml;nnen Strategien entwickelt werden, die angesichts der Riesenproblematik l&auml;ngst f&auml;llig w&auml;ren&raquo;, sagt Schwithal.</p>
<p class="indent">&nbsp;</p>
<h3>Belustigung und Unglaube</h3>
<p class="indent">Zwar existieren Dutzende von Institutionen und Internetplattformen, die den geschundenen M&auml;nnern mit Rat zur Seite stehen wollen. &laquo;Vorausgesetzt, die Betroffenen geben zu, dass es zu Hause ab und zu Pr&uuml;gel setzt&raquo;, sagt Oliver Hunziker, Initiant des ersten Schweizer Hauses f&uuml;r geschlagene M&auml;nner (&laquo;Zw&uuml;schehalt&raquo;). Es wurde Anfang Dezember er&ouml;ffnet und sollte eigentlich aus allen N&auml;hten platzen, findet Hunziker, der auch als Pr&auml;sident des Vereins verantwortungsvoll erziehender V&auml;ter und M&uuml;tter (VeV) agiert. Aber da die M&auml;nner nicht zu ihrem Problem stehen wollen, war bisher nur ein Zimmer vor&uuml;bergehend belegt. </p>
<p class="indent">Fliegende Espressomaschinen, jahrelanger Sexentzug und raffinierter Psychoterror: &laquo;Die meisten Betroffenen werden als Witzfiguren verspottet, wenn sie von den desolaten Verh&auml;ltnissen in den eigenen vier W&auml;nden erz&auml;hlen&raquo;, sagt Hunziker. Belustigung im Bekanntenkreis und Unmutsbekundungen durch ungl&auml;ubige Polizeibeamte seien &uuml;bliche Reaktionen, wenn M&auml;nner von ihrem Martyrium erz&auml;hlten. Dabei erreichen Hunziker verzweifelte Telefonate wie jenes kurz vor Weihnachten beinahe t&auml;glich: Der Schichtarbeiter berichtete, seine Frau verfolge ihn seit Monaten mit aggressivem Verhalten. Sei am Ende des Monats nur noch wenig Geld in der Haushaltskasse, gebe es f&uuml;r ihn &ndash; dessen gesamter Lohn auf ihr Konto gehe nichts mehr zu essen. Wolle er tags&uuml;ber schlafen, weil er um sechs Uhr von der Arbeit zur&uuml;ckkehre, reisse sie die Vorh&auml;nge auf, zerre die Bettdecke weg und &uuml;bergiesse ihn mit kaltem Wasser. Die Steigerung der Attacken erfolgte, als sie ihm im Schlaf ein Paar Holzschuhe an den Kopf warf. Er sei wutentbrannt aufgesprungen, habe sie an den Handgelenken gepackt und gesch&uuml;ttelt. Resultat? Drei Minuten sp&auml;ter stand die Polizei im Haus, er kassierte eine Anzeige wegen h&auml;uslicher Gewalt. </p>
<p class="indent">Auch Roland B. geriet mit dem Gesetzgeber in Konflikt, seit ihn seine afrikanische Ehefrau mit Schwung in den Strassenstaub warf und ihm zwei Z&auml;hne ausschlug. Sie habe seine Beschimpfungen als Bedrohung wahrgenommen und sich gewehrt, erz&auml;hlte sie der Polizei. Seither darf sich der bisher unbescholtene Soziologe weder der Ex-Ehefrau noch dem gemeinsamen Sohn n&auml;hern. Extrembeispiele? &laquo;Keineswegs&raquo;, sagt Hunziker. &laquo;Die Beh&ouml;rden stehen meist auf der Seite des vermeintlich schwachen Geschlechts.&raquo; </p>
<h3>Bild der unterdr&uuml;ckten Frau</h3>
<p class="indent">Mehr als hundert Forschungsberichte, empirische Studien und vergleichende Analysen in kriminologischen, soziologischen, psychologischen und medizinischen Fachzeitschriften zeigten in den vergangenen Jahren auf, dass in Beziehungen die Gewalt zu gleichen Teilen von beiden Partnern ausgeht. Die Studien stimmten in ihren Erkenntnissen so deutlich &uuml;berein, dass die Fachwelt an den Verh&auml;ltnissen keine Zweifel mehr hegt. Aber obwohl die Gewaltbereitschaft der Frauen bereits seit den achtziger Jahren gr&uuml;ndlich erforscht wird, das weibliche Aggressionspotenzial, die Risikofaktoren und Konsequenzen bekannt sind, herrscht in der gesellschaftlichen Wahrnehmung ein verf&auml;lschtes Bild von weiblicher Gewalt gegen&uuml;ber M&auml;nnern. </p>
<p class="indent">Der amerikanische Psychologe Don Dutton befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Thema. Den Grund, wieso die tonnenschweren Fakten bisher unter den Teppich gekehrt wurden, sieht er im Umstand, dass die Aus&uuml;bung m&auml;nnlicher Gewalt lange Zeit als Patriarchatsprivileg eingeordnet wurde und somit die These von der unterdr&uuml;ckten Frau st&uuml;tzte. &laquo;Alle Daten und Beweise, die der genderfeministischen Ideologie nicht entsprachen, wurden in den vergangenen Jahrzehnten verworfen, banalisiert oder weggeredet&raquo;, sagt auch der deutsche Generationenforscher Gerhard Amendt von der Universit&auml;t Bremen. Resultat: &laquo;In der &Ouml;ffentlichkeit ist das Thema tabu, und auf der politischen Ebene wird es mehrheitlich ignoriert.&raquo; Die Frau als selbstlose Heilige, die zu keinen Aggressionen und keiner Gewalt f&auml;hig sei, entspreche einem veralteten Bild, dessen sich der konservative Feminismus bei der unliebsamen Thematik erstaunlicherweise gern bediene. &laquo;In diesem Sinn m&uuml;ssen und d&uuml;rfen gewatt&auml;tige Geschlechtsgenossinnen keine Verantwortung f&uuml;r ihr Verhalten &uuml;bernehmen, weil man per se davon ausgeht, dass sie immer hilflos und unschuldig sind&raquo;, sagt Amendt. Die pr&uuml;gelnden Frauen verstossen also nicht nur gegen allgemeing&uuml;ltige Normen und die herrschende Moral, sondern auch gegen die geltende Geschlechterordnung, wonach Gewalt nicht weiblich sein darf. Mit schlimmen Konsequenzen f&uuml;r die Frauen, so sind sich die Experten in der Zwischenzeit einig: Aufgrund einer jahrzehntelangen Banalisierung fehlt es heute an Diagnostik, Beratungsstellen und einem spezialisierten Therapieangebot f&uuml;r gewaltaus&uuml;bende Frauen. </p>
<p class="indent">Reflexion &uuml;ber das aggressive Verhalten findet somit nicht statt, und mit einem allzu schlechten Gewissen &ndash; bekanntlich dem ersten Schritt auf dem Weg zur Besserung &ndash; halten sich die Frauen auch nicht unbedingt auf. In einer amerikanischen Studie von Charles E. Corry und Martin S. Fiebert (&laquo;Controlling Domestic Violence Against Men&raquo;, 2002) wurden die Teilnehmerinnen gefragt: &laquo;Wieso schlagen Sie Ihren Partner?&raquo; Die unbeschwerten Antworten lauteten: &laquo;Er h&ouml;rt mir nie zu.&raquo; &ndash; &laquo;Er ignoriert meine Bed&uuml;rfnisse.&raquo; &ndash; &laquo;Ich wollte seine Aufmerksamkeit gewinnen.&raquo; Australierinnen antworteten auf die gleiche Frage lapidar: &laquo;Weil er mir auf die Nerven ging.&raquo; </p>
<p class="indent">Die Forscher wollten es genauer wissen: &laquo;Haben die Frauen keine Angst, dass sich die Gepeinigten wehren k&ouml;nnten&raquo;, und: &laquo;Wieso glauben Sie, schlagen viele M&auml;nner nicht zur&uuml;ck?&raquo; Die Antworten fielen listig aus. Fast ein Viertel der Befragten antwortete: &laquo;Die meisten M&auml;nner wurden so erzogen, dass sie M&auml;dchen nicht schlagen d&uuml;rfen: So gesehen ist das Gefahrenpotenzial gering.&raquo; Immerhin fanden 24 Prozent der Frauen: &laquo;M&auml;nner k&ouml;nnen sich gegen Schl&auml;ge sch&uuml;tzen, und somit habe ich keine Angst, ihn zu verletzen, wenn ich ihn verpr&uuml;gle.&raquo; 13 Prozent betrachteten ihr unzivilisiertes Verhalten gar als feministische Aktion: &laquo;Wenn Frauen und M&auml;nner tats&auml;chlich gleichberechtigt sein wollen, m&uuml;ssen Frauen f&auml;hig sein, &Auml;rger in physische Aggression umzuwandeln.&raquo; </p>
<h3>&laquo;M&auml;nner sind selber schuld&raquo;</h3>
<p class="indent">Die Gr&uuml;nde, warum Frauen ausser Rand und Band geraten, sind ebenso vielf&auml;ltig wie die verschiedenen Ausdrucksformen: Der Schweizer Strassenarbeiter Matthias L. wurde Mitte Januar Opfer seiner jungen Ehefrau. Sie beschuldigte ihn, eine Fotografie aus dem B&uuml;chergestell entfernt zu haben. Zuerst fing er sich ein paar Kopfn&uuml;sse ein, dann boxte sie ihm ins Gesicht. Als verbale Morddrohungen gegen seine Mutter dazukamen, alarmierte der 26-J&auml;hrige die Polizei. Nach sechsst&uuml;ndiger Wegweisung aus der Wohnung durfte die Gattin zur&uuml;ckkehren, und der Ehemann floh erneut. &Uuml;ber diesen Fall kicherte die Schweiz. Die daraufhin durch den <em>Blick</em> angeregte Umfrage (&laquo;Wird das Problem von schlagenden Frauen untersch&auml;tzt?&raquo;) entschied zugunsten der Frauen. &laquo;M&auml;nner sind selber schuld&raquo;, lautete eine h&auml;ufig angeklickte Antwort. Oliver Hunziker findet es &uuml;berhaupt nicht lustig. &laquo;Die gegenw&auml;rtige Situation m&auml;nnlicher Opfer &auml;hnelt derjenigen von vergewaltigten und misshandelten Frauen vor dreissig Jahren. Auch sie mussten damals gegen Verleumdung und Ignoranz k&auml;mpfen.&raquo; </p>
<p class="indent">Grunds&auml;tzlich gehen die Forscher davon aus, dass physische und psychische &Uuml;bergriffe quer durch alle Schichten stattfinden und wenig mit dem Bildungsgrad oder dem Einkommen zu tun haben. Vor allem das jugendliche Alter, die Art der Beziehung und die Beziehungsdauer sind Risikofaktoren f&uuml;r eine friedliche Koexistenz in den eigenen vier W&auml;nden. So zeigten verschiedene Untersuchungen, dass die meisten Beziehungen, in denen beide zuschlagen, kinderlos sind, noch keine f&uuml;nf Jahre dauern und die Partner in diesen Beziehungen unter dreissig sind. Wenn Frauen handgreiflich werden, entladen sich Eifersucht, das Bed&uuml;rfnis nach Macht und Kontrolle, allgemeine Frustration und Stress. Gerhard Amendt: &laquo;Die h&auml;ufigsten Motive f&uuml;r Gewalthandlungen sind Zwang, &Auml;rger und der Wunsch, den Partner f&uuml;r schlechtes Benehmen, besonders f&uuml;r Untreue, zu bestrafen.&raquo; Trennung und Scheidung gelten als besonders hohe Risikofaktoren f&uuml;r partnerschaftliche Aggressionen (Corry/Fiebert, 2002). </p>
<h3>Angst um die Kinder</h3>
<p class="indent">Daraus ergibt sich ein Teufelskreis. Oliver Hunziker beobachtet, dass viele M&auml;nner in Gewaltbeziehungen ausharren, &laquo;weil sie, im Wissen darum, in Sorgerechtsstreitigkeiten meist den K&uuml;rzeren zu ziehen, Angst um ihre Kinder haben und diese nicht allein zur&uuml;cklassen wollen&raquo;. Auch im Bereich der psychischen Misshandlung agieren die Schweizer Frauen facettenreich: Dauerhafte verbale Attacken, die wiederholte Dem&uuml;tigung des Partners in der &Ouml;ffentlichkeit, Wegsperren, aber auch monatelanger Sexentzug und falsche Aussagen, die bei der Polizei deponiert werden, geh&ouml;rten dazu, sagt Hunziker. </p>
<p class="indent">Die h&auml;usliche Gewalt schliesst per Definition die beiden Kategorien &ndash; k&ouml;rperliche und seelische Verletzung &ndash; ein. In beiden Bereichen wird zwischen leichten, mittleren und schweren Formen unterschieden. Schubsen, Boxen, Beissen und Treten sind &ndash; auch international betrachtet &ndash; die favorisierten mittelschweren Bestrafungsmethoden der Frauen. An oberster Stelle steht jedoch: Objekte werfen. Ein Viertel aller M&auml;nner findet nichts dabei, wenn ihnen hin und wieder Ziergegenst&auml;nde und B&uuml;cher um die Ohren fliegen. Vorausgesetzt, die Objekte verfehlen ihr Ziel.</p>
<p class="indent">Die Treffsicherheit der Frauen sollte jedoch nicht untersch&auml;tzt werden, dies gilt auch f&uuml;r den Bereich &laquo;Tatwaffen aller Art&raquo;, wie in der amerikanischen Untersuchung von Corry/Fiebert festgehalten wird. &laquo;Ist ein Streit absehbar, entfernen Sie im Vorfeld alle Wurfgegenst&auml;nde im Haus, und, wichtig: Vergessen Sie nicht, als Wanddekorationen gedachte Waffen wie Schrotflinten, Samuraischwerter oder Krummdolche sorgf&auml;ltig zu verstecken&raquo;, so der praktische Ratschlag der Experten. </p>
<p class="indent">Vor schweren Gewaltdelikten schreckten Frauen nicht zur&uuml;ck, kommt auch Bastian Schwithal zum Schluss. Weltweit schlagen sie ebenso hart zu wie die M&auml;nner, fuchteln tendenziell sogar etwas h&auml;ufiger mit Schusswaffen herum und verletzen ihre Intimpartner mit Messern und Wurfgeschossen. Als bevorzugte Kampfzone gilt der gesamte K&uuml;chenbereich, h&auml;lt die ehemalige britische Frauenhausleiterin Erin Pizzey in einer Untersuchung fest. In den Asservatenkammern t&uuml;rmen sich Kaffeemaschinen, Mixer und Pfefferm&uuml;hlen, Weinflaschen, Nudelh&ouml;lzer und Bratpfannen, die durch die Luft flogen oder als Werkzeuge benutzt wurden. Zwischen K&uuml;hlschrank und Herd lauern viele Gefahren: Scheren, Fleischhammer, heisses Wasser und siedendes &Ouml;l. Der strenge Rat von Pizzey an die gef&auml;hrdete M&auml;nnerwelt: &laquo;Eskaliert die Situation, verlassen Sie sofort die K&uuml;che, und betreten Sie unter keinen Umst&auml;nden das Schlafzimmer: Denn auch dort kann es zu ungeahnten &Uuml;bergriffen kommen.&raquo; </p>
<p class="indent">&laquo;Es besteht Handlungsbedarf&raquo;, sagt Dori Schaer-Born, Pr&auml;sidentin der Berner Fachkommission f&uuml;r Gleichstellungsfragen. Im vierten Gewaltbericht (&laquo;Wenn Frauen gewaltt&auml;tig werden: Fakten contra Mythen&raquo;, 2006) h&auml;lt die Kommission fest, dass sich die geschlechterabh&auml;ngige Gewaltforschung auch in der Schweiz von alten Perspektiven und Rollenvorstellungen l&ouml;sen m&uuml;sse. &laquo;Im besten Fall entstehen neue Weiblichkeitsbilder, die mit den g&auml;ngigen Stereotypen nichts zu tun haben. Aber auch die betroffenen M&auml;nner m&uuml;ssen ihren Widerwillen gegen&uuml;ber dem unliebsamen Opferstatus &uuml;berwinden und ihr betretenes Schweigen brechen&raquo;, sagt Schaer-Born. Um die Debatte von gegenseitigen Schuldzuweisungen zu befreien und zu konstruktiver Arbeit zu gelangen, seien in der Schweiz sorgf&auml;ltige Analysen der bisherigen Entwicklung und eine Verbesserung der Forschung n&ouml;tig. Zudem m&uuml;sse ein ad&auml;quates Hilfsangebot f&uuml;r gewaltaus&uuml;bende Partnerinnen geschaffen und die fachliche Kompetenz der bestehenden Institutionen f&uuml;r m&auml;nnliche Gewaltopfer &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br />Die angeregte Investition in pr&auml;ventive Angebote lohnt sich wom&ouml;glich auch angesichts der staatlichen Kosten, die durch h&auml;usliche Gewalt verursacht werden: Sie werden gesamtschweizerisch j&auml;hrlich auf &uuml;ber 400 Millionen Franken gesch&auml;tzt.</p>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/schlagen-beissen-boxen-treten/">Schlagen, beissen, boxen, treten</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
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		<title>Brutale Brünhilden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 07:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mich&#232;le Binswanger am Dienstag den 15. September 2009&#160;im Tages-Anzeiger&#160; Im Konfliktfall werden M&#228;nner zuweilen zu unrecht als T&#228;ter stigmatisiert! In den vergangenen vier Wochen wurden in der Schweiz f&#252;nf Frauen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Mich&egrave;le Binswanger am Dienstag den 15. September 2009</font>&nbsp;im Tages-Anzeiger&nbsp; </p>
<p class="wp-caption-text"><strong>Im Konfliktfall werden M&auml;nner zuweilen zu unrecht als T&auml;ter stigmatisiert!</strong></p>
<p> <span id="more-593"></span> </p>
<div class="entry">
<p>In den vergangenen vier Wochen wurden in der Schweiz f&uuml;nf Frauen zu M&ouml;rderinnen. In Aldiswil erw&uuml;rgte eine Frau ihren Partner. Eine andere schnitt in Glarus <strong>einem Mann die Kehle</strong> durch. In Schwyz ersticht eine den Lebenspartner der Mutter, in Schwamendingen erschiesst eine Polizistin ihre Lebenspartnerin.</p>
<p>Es geh&ouml;rt zu den Gesetzen der Aufmerksamkeits&ouml;konomie, dass mordende Frauen grosse Aufmerksamkeit erzeugen, denn sie widersprechen dem Klischee der Frau als friedliebender Lebensspenderin, die den Aggressionen der anderen h&ouml;chstens zum Opfer f&auml;llt. Diese Delikte m&ouml;gen sich zuf&auml;llig geh&auml;uft haben, aber sie zeigen, dass die Gewaltbereitschaft des schwachen Geschlechts stark zunimmt, was auch die Kriminalit&auml;tsstatistik best&auml;tigt. Im Jahr 2006 wurden doppelt so viele Frauen wegen K&ouml;rperverletzung angezeigt als noch 2002. Immer &ouml;fter pr&uuml;geln auf den Pausenpl&auml;tzen nicht mehr nur Jungs, sondern auch M&auml;dchen. Und <a href="http://test.vev.ch/?p=248">Fachleute</a> gehen davon aus, dass <strong>bei der h&auml;uslichen Gewalt Frauen mittlerweile genauso oft zuschlagen, wie die M&auml;nner</strong>. Aber sind diese brutalen Br&uuml;nhilden denn nun tats&auml;chlich eine Folge des Feminismus, wie zum Beispiel der <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/sie-schlagen-stechen-und-schiessen-128428">&laquo;Blick&raquo;</a> vermutet? Oder ist das falsch gefragt?</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass mordende Frauen auch in Zukunft eher ein Randph&auml;nomen bleiben &ndash; weibliche Aggression, zumal in der Beziehung, ist das sicherlich nicht. Gerade in konfliktbeladenen Partnerschaften kommen oft ihre subtileren, psychologischen Formen zum Tragen, welche nat&uuml;rlich kaum nachzuweisen sind. Und so hat der Feminismus die Verh&auml;ltnisse tats&auml;chlich zugunsten der Frauen verschoben &ndash; das Nachsehen haben dabei die M&auml;nner. Diese These vertritt jedenfalls der Kriminologe Michael <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Bock">Bock</a>.<strong> Frauen, sagt er, h&auml;tten heute ein Monopol auf den Opferstatus</strong> und bestimmten die Diskussion, gerade um h&auml;usliche Gewalt sowohl auf der ideologischen wie auf der institutionellen Ebene. Mit der Folge, dass M&auml;nner beim Opferschutz krass benachteiligt werden. Nicht nur verlieren M&auml;nner aufgrund unserer Rollenbilder schnell das Gesicht, wenn sie sich als Opfer von Frauengewalt darstellen, in vielen F&auml;llen &ndash; und gerade wenn es um Sorgerechtsstreitigkeiten geht, werde ihnen auch nicht geglaubt. Im Konfliktfall w&uuml;rden M&auml;nner von vornherein und zu Unrecht als T&auml;ter stigmatisiert, die Frauen dagegen h&auml;tten sofort das rechtliche Instrumentarium in der Hand, um &laquo;st&ouml;rende&raquo; Partner zu enteignen und loszuwerden.</p>
<p>Bocks Thesen provozieren, zumal er den Frauennetzwerken Filz und Vetternwirtschaft vorwirft. Dies mag etwas kurzsichtig sein &ndash; aber seine Forderung, beim gesellschaftlichen Umgang mit h&auml;uslicher Gewalt genauer hinzusehen, ist berechtigt. Der Anteil der Frauen an konfliktreichen Partnerschaften darf tats&auml;chlich nicht verdr&auml;ngt werden und es sollte die erste Pflicht sein, die gemeinsame Geschichte einer solchen Beziehung <strong>ohne ideologische Scheuklappen</strong> anzugehen.</p>
<p>Was meinen Sie? Ist unsere Gesellschaft auf einem Auge blind, wenn es um h&auml;usliche Gewalt geht? Oder ist das Problem gewaltt&auml;tiger Frauen im Gegensatz zur M&auml;nnergewalt so marginal, dass auch in Kauf genommen werden kann, dass einzelne M&auml;nner ungerecht behandelt werden?</p>
<p><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/trackback/" target="_blank" rel="noopener">Kommentar abgeben (auf der Tages-Anzeiger-Website)</a></p>
</div>
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		<title>«Weibliche Gewalt wird verharmlost»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 13:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tages-Anzeiger E-Ausgabe vom 18.02.2009 / Lorenz Schmid M&#228;nner als Opfer von h&#228;uslicher Gewalt werden kaum wahrgenommen. Einzelne erheben auf Tagesanzeiger.ch sogar Vorw&#252;rfe gegen die Beh&#246;rden, als Opfer nicht ernst genommen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial"><strong>Tages-Anzeiger E-Ausgabe vom 18.02.2009 / Lorenz Schmid</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial">M&auml;nner als Opfer von h&auml;uslicher Gewalt werden kaum wahrgenommen. Einzelne erheben auf Tagesanzeiger.ch sogar Vorw&uuml;rfe gegen die Beh&ouml;rden, als Opfer nicht ernst genommen worden zu sein.&nbsp;&nbsp;</span><span style="font-family: Arial"></span></p>
<p> <span id="more-519"></span> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/story/19914567">Hohe Dunkelziffer bei h&auml;uslicher Gewalt gegen M&auml;nner</a> <!-- /toolbox:Kontext --></p>
<p>&laquo;Tja, ja, die Waffen der Frau.&raquo; Mit diesem lapidaren Kommentar wurde ein Leser von Tagesanzeiger.ch von der Polizei abgespeist, als er eine Anzeige wegen sexueller N&ouml;tigung gegen seine Ex-Frau aufgegeben hatte. Auch andere Leser schildern ihre Erlebnisse, die bis zum Verweis aus der gemeinsamen Wohnung gehen. Offenbar ist das Rollenmuster, welches den Mann grunds&auml;tzlich als T&auml;ter bei einem Konflikt in der Partnerschaft sieht, noch fest in vielen K&ouml;pfen verankert. </p>
<p>Michael De Luigi, Vorstandsmitglied des Vereins Mannschafft.ch kennt denn auch viele Schicksale von M&auml;nnern, deren Fall von den Beh&ouml;rden verharmlost worden ist. &laquo;Das kann so weit gehen, dass sich ein Polizist weigert, eine Anzeige aufzunehmen.&raquo; Noch schlimmer werde es, wenn sich die Frau als Opfer darstellt. &laquo;Neben einem Wohnungsverweis kann dann besonders eine Kontaktsperre zu den gemeinsamen Kindern f&uuml;r den Mann sehr einschneidend sein.&raquo;</p>
<p><strong>Die Polizei gibt sich neutral</strong></p>
<p>Den Vorwurf, bei h&auml;uslicher Gewalt einseitig zugunsten der Frau einzugreifen, l&auml;sst man bei der Kantonspolizei dagegen nat&uuml;rlich nicht gelten. &laquo;Erh&auml;lt die Polizei Kenntnis von H&auml;uslicher Gewalt, schreitet sie ein, unabh&auml;ngig davon, ob es sich um m&auml;nnliche oder weibliche Tatverd&auml;chtige handelt&raquo;, sagt Marcel Strebel, Chef der Informationsabteilung der Kantonspolizei Z&uuml;rich. Im Jahr 2007 seien in rund einem Viertel der 1608 registrierten F&auml;lle von h&auml;uslicher Gewalt M&auml;nner die Opfer gewesen. </p>
<p>Dass die Gewaltstatistik im Bezug auf die Geschlechteranteile einseitig ist, f&uuml;hrt Luigi neben dem m&auml;nnlichen Selbstbild auch auf &laquo;die Unterdr&uuml;ckung des Problems der h&auml;uslichen Gewalt gegen M&auml;nner durch die Polizei&raquo; zur&uuml;ck. Der Verein Mannschafft.ch &uuml;bt deshalb auch Kritik am Z&uuml;rcher Gewaltschutzgesetz. Dieses sei zu stark auf den Schutz der Frau ausgerichtet und vernachl&auml;ssige Kinder, Jugendliche und M&auml;nner als Gewaltopfer. Anstelle der im Gesetz vorgesehenen Bestrafung erachtet Mannschafft.ch vor allem die Behandlung der gest&ouml;rten Kommunikation in der Partnerschaft als die nachhaltigere L&ouml;sung.</p>
<p>Dass Frauen als T&auml;terinnen nur selten in Erscheinung treten, wie dies von der Polizei registriert wird, bezweifeln auch viele Kommentatoren auf Tagesanzeiger.ch. Einer von ihnen wagt die These, dass &laquo;einem wesentlichen Teil der physischen Ausraster von M&auml;nnern [&hellip;] lang anhaltende psychische Gewaltt&auml;tigkeit der Frau&raquo; vorausgegangen sei. Laut Strebel sind die Motive, die zu einer Straftat f&uuml;hrten aber zu unterschiedlich, um daraus einen Trend ableiten zu k&ouml;nnen. &laquo;Im Laufe der Ermittlungen und des Strafverfahrens werden selbstverst&auml;ndlich die Motive ergr&uuml;ndet, die zu einer Straftat gef&uuml;hrt haben. Letztlich m&uuml;ssten alle Akten eingesehen werden, um ein unfassendes Bild zu erhalten.&raquo; </p>
</td>
<td>&nbsp;</td>
<td valign="top">
<h4 style="color: #ff9900">Kommentar des VeV</h4>
<p style="color: #000000">Dem Tagesanzeiger geb&uuml;hrt ein grosses Lob. Nicht nur daf&uuml;r, diesen Artikel geschrieben zu haben, sondern auch daf&uuml;r, auf die Kommentare zum&nbsp;vorherigen Artikel so prompt reagiert zu haben.&nbsp;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div>
<ul></ul>
</div>
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		<title>Prügelnde Frauen müssen in Kurs</title>
		<link>https://vev.ch/pruegelnde-frauen-muessen-in-kurs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 22:09:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Baselland lanciert Pilotprojekt gegen h&#228;usliche Gewalt speziell f&#252;r Frauen Basler Zeitung; 24.11.2008, Michael Rockenbach&#160; Laut Statistik werden die Frauen immer gewaltt&#228;tiger. Baselland reagiert als erster Kanton auf diesen Trend mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Baselland lanciert Pilotprojekt gegen h&auml;usliche Gewalt speziell f&uuml;r Frauen <br /></span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Basler Zeitung; <span>24.11.2008, Michael Rockenbach&nbsp;</span></span> </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"></p>
<p><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Laut Statistik werden die Frauen immer gewaltt&auml;tiger. Baselland reagiert als erster Kanton auf diesen Trend mit einem neuen Lernprogramm gegen h&auml;usliche Gewalt. </span></span></p>
<p></span> <span id="more-457"></span> </p>
<p><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Er schl&auml;gt, sie weint, leidet still vor sich hin oder fl&uuml;chtet. Das ist die klassische Rollenverteilung bei h&auml;uslicher Gewalt. Seit einigen wenigen Jahren zeichnet sich nun aber ein neuer Trend ab: Immer h&auml;ufiger schlagen auch <a name="HIT0003" title="HIT0003"></a>Frauen zu. Das zeigt sich auch im Baselbiet. Bei Hinweisen auf h&auml;usliche Gewalt stellte die Polizei dort zwischen 2005 und 2007 eine Zunahme der weiblichen Tatverd&auml;chtigen von 15 auf 20 Prozent fest. Gegen 35 <a name="HIT0004" title="HIT0004"></a>Frauen wurde schliesslich ein Strafverfahren er&ouml;ffnet. Eine &auml;hnliche Entwicklung zeichnet sich in den &uuml;brigen Kantonen ab: 2007 wurden in der Schweiz 1300 <a name="HIT0005" title="HIT0005"></a>Frauen wegen K&ouml;rperverletzung bestraft &ndash; 122 Prozent mehr als f&uuml;nf Jahre zuvor. </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Als erster Kanton reagiert Baselland nun auf diesen Trend: Seit Mai wird in Liestal ein Lernprogramm gegen h&auml;usliche Gewalt speziell f&uuml;r <a name="HIT0006" title="HIT0006"></a>Frauen angeboten. Derzeit hat der Kurs vier Teilnehmerinnen, zwei kommen freiwillig, die beiden anderen wurden von einem Statthalteramt und einer Vormundschaftsbeh&ouml;rde zugewiesen. An 21 Kursabenden setzen sie sich mit ihren Aggressionen und den Folgen f&uuml;r ihr Umfeld auseinander. </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Schlimm f&uuml;r Kinder. Ein wichtiges Thema sind dabei die Kinder. &laquo;Die Gewalt von <a name="HIT0007" title="HIT0007"></a>Frauen richtet sich h&auml;ufig auch gegen sie&raquo;, sagt Christine von Salis, Co-Leiterin der Baselbieter Interventionsstelle gegen h&auml;usliche Gewalt. Die T&auml;terinnen sind &uuml;berfordert; von der Arbeit im Haushalt und allenfalls noch ausw&auml;rts, von den qu&auml;ngelnden Kindern und fordernden Jugendlichen. Sie f&uuml;hlen sich alleingelassen und schlagen irgendwann auf die Kinder oder den Partner ein. Und die meisten tun es immer wieder. &laquo;F&uuml;r Kinder ist das besonders schlimm. Sie werden traumatisiert, und ihre ganze seelische Entwicklung kann massiv beeintr&auml;chtigt werden&raquo;, sagt von Salis. </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Das soll mit dem Kurs verhindert werden. &laquo;M&ouml;glich ist das nur, wenn die T&auml;terinnen ihr Verhalten reflektieren&raquo;, sagt von Salis. Wie funktioniere ich? Wie kann ich in heiklen Momenten eine Eskalation verhindern? Mit diesen Fragen besch&auml;ftigen sich die Kursteilnehmerinnen. Dabei gibt es auch einfache L&ouml;sungen: Wegzugehen zum Beispiel ist viel besser, als die Kontrolle &uuml;ber sich zu verlieren. </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Verletzende Worte. Ein &auml;hnliches Programm wie jetzt f&uuml;r <a name="HIT0008" title="HIT0008"></a>Frauen bieten die beiden Basel seit 2001 auch f&uuml;r M&auml;nner an &ndash; mit Erfolg, wie Christine von Salis sagt: &laquo;Die meisten Teilnehmer sehen im Laufe des Kurses ein, dass sie ihr Verhalten &auml;ndern m&uuml;ssen und das Opfer darunter gelitten hat.&raquo; K&ouml;rperliche Gewalt &uuml;ben sie in der Regel keine mehr aus. &laquo;Die Abwertungen und Respektlosigkeiten gehen nach Aussage der Opfer aber leider h&auml;ufig weiter&raquo;, sagt von Salis. Das ist ein Grund, warum sich Paare auch nach einem Kurs trennen. Von Salis kann das akzeptieren: &laquo;Es ist wichtiger, die Gewalt zu stoppen, als die Beziehung zu retten.&raquo; </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><a href="http://www.interventionsstelle.bl.ch/"><span style="color: black">www.interventionsstelle.bl.ch</span></a> </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&laquo;<a name="HIT0009" title="HIT0009"></a>Frauen sind zu allem f&auml;hig&raquo; </span><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">&nbsp;</span> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span style="color: black; font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;">Neue Forschung. Die Frau als Gewaltt&auml;terin, der Mann als Opfer &ndash; das widerspricht dem klassischen Rollenbild. Darum waren gewaltt&auml;tige <a name="HIT0010" title="HIT0010"></a>Frauen lange ein Tabuthema, auch in der Forschung. Doch nun beginnen sich Wissenschaftler allm&auml;hlich f&uuml;r das Ph&auml;nomen zu interessieren. Abschliessende Erkl&auml;rungen &uuml;ber die Zunahme der Frauengewalt gibt es allerdings noch nicht. &laquo;Auch <a name="HIT0011" title="HIT0011"></a>Frauen sind zu allem f&auml;hig&raquo;, stellte Franziska Lamott von der Forensischen Psychotherapie der Universit&auml;t Ulm an einer Fachtagung in Wiesbaden lapidar fest, &uuml;ber die die &laquo;NZZ am Sonntag&raquo; berichtet hat. Auch die Emanzipation ist nach Ansicht von Lamott keine Erkl&auml;rung f&uuml;r zunehmende Gewaltbereitschaft: &laquo;Die Emanzipation ist eher Folge als Ursache: Nur wenn die <a name="HIT0012" title="HIT0012"></a>Frauen aggressiv sind, k&ouml;nnen sie sich auch emanzipieren.&raquo; Ebenfalls umstritten ist, in welchem Ausmass Frauengewalt tats&auml;chlich zugenommen hat. Die Forscher f&uuml;hren die steigenden Werte n&auml;mlich auch darauf zur&uuml;ck, dass M&auml;nner inzwischen eher bereit sind, sich als Opfer zu outen, weil h&auml;usliche Gewalt allgemein zum Thema geworden ist. Fest steht dagegen, dass Gewalt h&auml;ufig wechselseitig ist: Er schl&auml;gt sie, sie schl&auml;gt ihn. Ebenso bekannt ist, dass h&auml;ufig auch die T&auml;terinnen leiden &minus; unter psychischen Krankheiten wie Wahnvorstellungen oder Depressionen. Vielfach hatten sie auch im eigenen Elternhaus Gewalt erfahren. Forscherinnen wie Lamott sind zudem &uuml;berzeugt, dass <a name="HIT0013" title="HIT0013"></a><a name="LASTHIT" title="LASTHIT"></a><a name="LEASTHIT" title="LEASTHIT"></a><span>Frauen</span> aus einem anderen Grund gewaltt&auml;tig werden als M&auml;nner: Sie wollen Distanz schaffen, M&auml;nner eher Macht demonstrieren und die Frau von einer drohenden Trennung abhalten. rock </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vev.ch/pruegelnde-frauen-muessen-in-kurs/">Prügelnde Frauen müssen in Kurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://vev.ch">Verein für elterliche Verantwortung</a>.</p>
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